Unsere Lernwerkstätten

In unseren Lernwerkstätten im Kindergarten werden die Ziele der Bildungsbereiche des niedersächsischen Orientierungs- und Bildungsplanes umgesetzt.

Sprachwerkstatt

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In der Sprachwerkstatt haben die Kinder Raum und Zeit Erfahrungen und Fertigkeiten im Bereich der Erzähl-/Lese-, Sprach- und Schriftkultur zu sammeln.

Den Kindern wird hier die Möglichkeit gegeben ihre individuelle Sprachkompetenz auszubauen und zu vertiefen.

„Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt.“ (L.Wittgenstein)

  • Sprachvielfalt kennenlernen – u.a. durch Zeichen- und Symbolsprache
  • Sprechfreude und Kommunikationsfähigkeit – u.a. durch „Schatzkistengeschichten“ und dem „Quasselkreis“ (Kindergesprächskreis)
  • Satzbau, Aussprache, Wortschatz – u.a. durch Bilderbücher, Reim-, Sing- und Fingerspiel
  • Wecken des Interesses für Schriftsprache – u.a. durch versch. Schreibmaterialien, Büchereibesuche, …

Logomatic

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Die Kinder stärken ihr mathematisches Grundverständnis, indem sie im Alltag und im Spiel Mengen erfassen und vergleichen. Sie setzen sich intensiv mit dem Zahlenraum von 1-10 auseinander, und entdecken den Zusammenhang zwischen Zahl und Menge. Außerdem werden Zahlen mit geometrischen Formen in Verbindung gebracht.

  • Zahlenverständnis – u.a. durch addieren und subtrahieren, Würfel, Zahlenbücher, …
  • Einführung in die geometrische Formenwelt – u.a. durch Tangram, Drucken, …
  • Experimente mit Masse, Gewicht, Länge – u.a. durch abwiegen, abmessen, …
  • Zahlen in Verbindung mit Zeit – u.a. durch Uhrzeit, Sanduhren, Jahreszeit, Kalender

Labor

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Kinder sind wissbegierige kleine Forscher. Sie wollen ihre Welt erkunden und die Dinge verstehen. Im Labor haben sie die Möglichkeit Ursache und Wirkung von Naturphänomenen und techn. Experimenten zu untersuchen.

  • Kognitiver Bereich – u.a. durch das Suchen nach Antworten auf alltägliche Fragen (Warum schwimmen Boote? Warum gehen Wasserläufer nicht unter?), das Kennenlernen der elementaren Kräfte (Wasser, Erde und Luft), …
  • Kreativität und Phantasie – u.a. durch suchen nach Problemlösungen und Hypothesenbildung (Experiment: „Was schwimmt, was schwimmt nicht?“)
  • Feinmotorik – u.a. durch Pipettieren, Umfüllen von Flüssigkeiten, …
  • Lernfreude – u.a. durch Ausprobieren und selbständiges Forschen

Weltenbummler

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Begegnung mit der Natur in ihren verschiedenen Erscheinungsformen und Erkundungen im Umfeld des Familienzentrums erweitern und bereichern den Erfahrungsschatz des Kindes.

  • Neue Materialerfahrungen – u.a. beim Schnitzen (Was ist Holz, Wie fühlt es sich an?)
  • Natur erleben – u.a. durch Exkursionen und Ausflüge
  • Umgebung erkunden – u.a. durch Besuche der Kirche und anderer Einrichtungen
  • Begegnung mit Anderen – u.a. durch Kennenlernen von unterschiedlichen Berufszweigen (Polizist, Bäcker)

Selbstmacher

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Um in alltäglichen, lebenspraktischen Handlungen sicherer und selbstständiger zu werden, findet bei den Selbstmachern eine Auseinandersetzung mit den Dingen des Alltags und den sich daraus ergebenden Aufgaben statt.

  • Vermittlung von Alltagskompetenzen – u.a. durch Wäsche zusammenlegen, …
  • Förderung der Selbstständigkeit – u.a. durch Abzählen von Tellern, …
  • Verantwortung übernehmen – u.a. durch Tischdienst in der Caféteria
  • Zusammenhänge erkennen – u.a. durch Gartenarbeiten wie aussäen, pflegen und ernten (wichtig, um logische Schlussfolgerungen zu ziehen)

Atelier

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Im Atelier können die Kinder ästhetische Erfahrungen sammeln und Ausdrucksformen entdecken. Sie werden ermutigt eigene Schöpfungen zu kreieren. Nicht das fertige Ergebnis steht im Mittelpunkt, sondern das kreative Arbeiten.

  • Feinmotorik – u.a. durch zeichnen, malen, schneiden, falten, Benutzung versch. Werkzeuge etc.
  • Ausdauer, Konzentration – u.a. durch intensives, kreatives Arbeiten
  • Kognitiver Bereich – u.a. durch Wissen über versch. Künstler, Bilder , Plastiken, etc.
  • Kreativität – u.a. durch eigenständiges, phantasievolles Arbeiten

Klangwelten

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In dieser Lernwerkstatt haben die Kinder die Möglichkeit, Erfahrungen im Umgang mit Körper- und Musikinstrumenten, sowie in der Rhythmiklehre zu sammeln. Durch dieses erarbeitete Grundwissen ist das Kind in der Lage, mit Musik umzugehen und diese selbstständig weiterzuentwickeln. Bei ihrem musikalischen Handeln steht nicht das fertige Ergebnis, sondern das konkrete Tun in der Gemeinschaft im Vordergrund.

  • Wahrnehmung – u.a. durch Phantasiereisen, Spielen von Körperinstrumenten und entdecken der eigenen Musikalität
  • Sozial – emotionale Stärkung – u.a. durch gegenseitige Rücksichtnahme z.B. beim Instrumente spielen, Gefühle durch Instrumente wiederspiegeln, eigene Bedürfnisse erkennen und äußern

Bewegung

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Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang. Sie wollen rennen, springen, klettern, bauen, selber machen und tun. Sie lieben es, körperlich aktiv zu sein und können durch die Bewegung ihr Körperbewusstsein entwickeln und stärken. Mit der Bewegung erschließen sich die Kinder ihre Welt und machen sie sich zu eigen.

  • Bewegungsdrang ausleben, Ausdauer stärken, motorische Fähigkeiten erwerben – u.a. durch Turnhallen- und Waldangebote, Fang- und Tobespiele, usw.
  • Ich- und Sozialkompetenz stärken – u.a. durch „Faustfreispiele“ (Mutproben und Kraftspiele)
  • Frustrationstoleranz, Gruppengefühl, Strategien entwickeln – u.a. durch Mannschaftsspiele (Fußball spielen)
  • Eigenaktives Handeln, Materialerfahrungen, Kreativität entwickeln – u.a. durch Bewegungsbaustellen, Erlebnisturnen (Tigerjagd, bauen im Wald), …

Holzwerkstatt

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In der Holzwerkstatt üben die Kinder ihre Selbständigkeit im Umgang mit dem Material (Holz, Werkzeug und andere Materialien) und im Miteinander. Außerdem gewinnen sie Sicherheit im Umgang mit den Werkzeugen und erlernen damit sachgemäße Handhabung.

  • Die Kinder drücken ihre Kreativität aus und erweitern ihren Ideenreichtum
  • Sie erkennen ihre eigenen Fähigkeiten und lernen die Kraftdosierung dem jeweiligen Werkzeug anzugleichen
  • Desweiteren arbeiten die Kinder zielgerichtet, Angefangenes wird zu Ende gebracht, damit wird die Ausdauer und die Konzentration gefördert

Kinder unterm Regenbogen

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Die Kinder entwickeln wichtige christliche Werte wie Solidarität und Demokratie. Sie erleben ein positives Gottesbild. Traditionelle christliche Werte werden im Familienzentrum gelebt.

  • Solidarische Werte – z.B. durch die Geschichte „Der barmherzige Samariter“ (Tischtheater, Rollenspiel, etc.)
  • Biblisches Wissen – z.B. biblische Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament, die durch Rollenspiel oder Bücher vermittelt werden,
  • theologisieren über „Gott und die Welt“ – z.B. wie kam Jesus in den Himmel (Himmelfahrt)
  • Rücksicht auf andere Menschen nehmen – z.B. gemeinsam etwas entwickeln und schaffen (Bau einer Arche) oder „Faustfrei“- Aktionen

Freispiel

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Im Freispiel haben die Kinder die Möglichkeit, die in der Lernwerkstatt erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu festigen und zu erweitern. Desweiteren hat die Entwicklung der sozialen- und emotionalen Kompetenzen einen großen Stellenwert im Freispiel, da die Kinder den gemeinsamen Umgang und die Kommunikation untereinander üben und auch voneinander lernen.